Firmenbetreuung

Da vielerlei berufliche Faktoren dafür verantwortlich sein können, wenn einen der Rücken plagt, haben sich in der Praxis vor allem die Rückenschulen als sinnvoll erwiesen, die auch die jeweiligen Bedingungen am Arbeitsplatz berücksichtigen.

Ergänzend zur klassischen Rückenschule werden bei der arbeitsplatzbezogenen Schulung zusätzlich Arbeitsplatzbegehungen und -analysen angeboten, um ergonomische Gestaltungsdefizite zu erkennen und mit dem vorhandenen Mobiliar zu verbessern. Unter Anleitung einer Physiotherapeutin werden dabei auch Arbeitsvorgänge unter anatomischen Gesichtspunkten gemeinsam analysiert und rückenfreundlichere Haltungs- und Bewegungsabläufe einstudiert.

An Bildschirmarbeitsplätzen können die Haltungs- und Bewegungsabläufe auf Rückentauglichkeit hin untersucht werden. Dabei sollen die Teilnehmer/-innen lernen die richtige Körperhaltung im Sitzen einzunehmen, die Sitzposition häufig zu wechseln, also dynamisch zu sitzen, und das Sitzen möglichst oft durch Steh- und Gehphasen zu unterbrechen, d. h. für Steh-Sitzdynamik zu sorgen. Dazu gehört natürlich auch die richtige Einstellung des Arbeitsstuhls und die korrekte Aufstellung und Verwendung der Arbeitsmittel (vom Bildschirm bis zur Tastatur).

Aber vor allem bei Berufen, in denen in vorgebeugter Rumpfhaltung schwere Lasten getragen, gehalten und bewegt werden müssen, ist eine optimale Haltung und eine Entlastung von langen Hebeln von allerhöchstem Wert (Maurer, Drucker, Klempner, Heizungsbauer, Monteure, Alten- und Krankenpfleger). So können auch Reinigungskräfte durch ergonomisches Umdenken z.B. die Wischmobs Rücken entlastender benutzen.

Um wirklich langfristige Veränderungen in Unternehmen zu erzielen, sollten Maßnahmen wie ein Wirbelsäulenkurs in ein Programm zur betrieblichen Gesundheitsförderung integriert werden. Hierfür bietet sich, aus unserer Erfahrung heraus, gut die Mittagspause an.

Wer sich mehr bewegt, fühlt sich auch psychisch besser. Mit etwas "Köpfchen" lassen sich vielerlei Gelegenheiten erkennen, den beruflichen Alltag "bewegter" zu gestalten. Dies vermindert auch arbeitsbedingte Gesundheitsrisiken.

 

Unser Tipp:

Im laufenden Jahr kann jeder Arbeitgeber für jeden seiner Mitarbeiter steuer- und sozialabgabenfrei bis zu 500 Euro für gesundheitsfördernde Maßnahmen ausgeben.

Auch der Arbeitnehmer braucht solche Extras dann nicht zu versteuern, sie sind kein "geldwerter Vorteil".

Selbstverständlich sind unsere Mitarbeiter angehalten, über Vorgänge in Ihrem Betrieb absolutes Stillschweigen zu wahren.

 

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