Osteopathie

Die Osteopathie ist eine sanfte und ganzheitliche medizinische Methode, die mit geschulter Hand und speziellen osteopathischen Grifftechniken ausgeführt wird. Voraussetzung ist dabei die genaue Kenntnis der anatomischen Gegebenheiten des Menschen sowie der natürlichen Lebensvorgänge im Körper. Es werden vorwiegend Funktionsstörungen aufgesucht und behandelt.

Die Osteopathie will den Menschen mit seiner Individualität als Ganzes sehen. Um diesen Überblick zu erlernen und umzusetzen, dauert die Ausbildung zum Osteopathen 6 Jahre.

 

Die Osteopathie baut sich auf 3 Säulen auf:

1. Der strukturellen Osteopathie:
Behandlung des Bewegungsapparates mit Knochen, Muskeln, Gelenken, Sehnen, und Bändern sowie der verbindenden Gewebe. Es werden die Extremitäten sowie die gesamte Wirbelsäule einschließlich des Beckens behandelt. Blockaden der Wirbelsäule können durch die dortigen Nervenaustritte z.B. auch Auswirkungen auf die Organe haben.

2. Der craniosacralen Osteopathie:
Behandlung des Schädels, des zentralen Nervensystems mit Rückenmark und Nerven.

3. Der Viszeralen Osteopathie:
Behandlung von Organen und Organsystemen wie z.B. Magen, Darm, Nieren, Gefäße usw. Jedes Organ hat auch muskuläre Schichten, die sich verspannen können. Jedes Organ hält sich mit Bändern an anderen Organen aber auch am Skelettsystem fest. So können Sie sich gegenseitig beeinflussen. Z.B. können Beschwerden an Eierstöcken oder Darm Ursachen für Beckenblockaden sein.

Auch die Auswirkung der sozialen und psycho-emotionalen Belastung zum Körper hin findet in der Osteopathie immer mehr Bedeutung.

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