PNF

Bei der PNF-Methode werden durch ganz bestimmte Bewegungsmuster des alltäglichen Lebens versucht, gestörte Bewegungsabläufe zu normalisieren.

Wichtig bei der PNF ist die Summation von Reizen. Diese Reize werden verbal und über den Hautkontakt gesetzt. Aber zusätzlich werden noch Reize auf die Muskeln gesetzt.
Durch diese Summation der Reize ist es möglich, die Muskulatur z.B. an dem rechten Bein zu aktivieren, obwohl nur mit dem linken Bein trainiert wird. Dieses nennt man Overflow und wird z.B. dann eingesetzt, wenn das andere Bein noch nicht belastungsfähig ist.

Die PNF-Methode zerlegt komplexe alltägliche Bewegungsabläufe in eine Vielzahl verschiedener Grundmuster. Diese sind normalerweise für ein ungeübtes Auge unauffällig, obwohl sie bei normaler Motorik immer vorhanden sind. Der Grund: Sie verlaufen dreidimensional und diagonal durch den Körper, da die Muskulatur spiralig angelegt ist und nicht jeder Muskel nur für sich arbeitet. Die Muskeln arbeiten in Muskelketten oder auch Muskelgruppen. Jedes dieser einzelnen Grundmuster kann nun separat gemeinsam mit dem Patienten trainiert werden. So kann ein Patient nach einem Unfall wieder Schritt für Schritt das Laufen lernen.

Der Körper weiß normalerweise immer, in welcher Position er sich befindet oder welche Bewegung er gerade ausführt. Verantwortlich dafür sind Rezeptoren in Muskeln, Sehnen und Gelenken. Diese so genannten Propriozeptoren melden den aktuellen Stand der Bewegungen über die Nervenbahnen und Rückenmark an das Gehirn weiter. Der Mensch weiß dadurch auch bei geschlossenen Augen, ob er beispielsweise sein Knie gebeugt hält oder nicht. Wird ein Muskel unmittelbar vor einer aktiven Bewegung gedehnt, werden Dehnungsrezeptoren, diese sitzen in den sog. Muskelspindeln der Muskulatur, gereizt.
Mit der Propriozeptiven Neuromuskulären Fazilitation kann über dieses Meldungssystems des Körpers an das Gehirn mehr Muskelspannung hervorgerufen werden.

Patientenaufklärungsbogen

News

23.03.2020

Aktuelle Verhaltensregeln für die Behandlung in unserer Praxis aufgrund des Coronavirus

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19.03.2020

Informationen zum Patienten- und Hygiene-Management in Corona-Zeiten

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