Wichtiges zum ersten Termin

Ihre Gesundheit ist unser Ziel. Daher möchten wir möglichst viel Zeit mit Ihrer eigentlichen Behandlung verbringen und streben eine ruhige und konzentrierte Atmosphäre an. Da wir dennoch vor der Behandlung einige gesetzliche Vorschriften beachten müssen, freuen wir uns, dass Sie gerade unsere Homepage besuchen.

Wir versuchen alle Ihre organisatorischen Fragen hier zu klären, damit Sie mehr von Ihrer Behandlung haben. Hier finden Sie vorab viele wichtige und interessante Informationen zu Verordnungen, Ablauf und Inhalt der Behandlung und vielem mehr. Über die Qualifikationen unserer Mitarbeiter/innen sowie die verschiedenen Therapiemöglichkeiten informieren wir Sie auch gern darüber hinaus.

Trotz guter Organisation kommt es auch mal zu Wartezeiten im Anmeldebereich, vor allem bei der Vergabe von Terminen. Bitte haben Sie Verständnis dafür.

Unterlagen für den ersten Termin

Sie möchten einen Termin machen? Damit wir möglichst schnell mit der Behandlung beginnen können, brauchen wir zur Terminvereinbarung:

Von Kassenpatienten:

Von Privatpatienten:

Von Privatpatienten ohne Rezept:

Fragen & Infos zum ersten Termin


Für eine Behandlung bei uns benötigen Sie keine Verordnung. Durch die Anerkennung zum sektoralen Heilpraktiker (Yvonne Bouchette) behandele ich als erfahrene Physiotherapeuten Patienten direkt. Wenn jedoch zunächst eine ärztliche Untersuchung notwendig ist, um anschließend physiotherapeutische Maßnahmen einzuleiten, weise ich Sie auch darauf hin.

Ihre Vorteile, wenn Sie so zu uns kommen:

  • Für alle bisherigen rezeptpflichtigen physiotherapeutischen Leistungen wie z. B. Krankengymnastik, Manuelle Therapie, Manuelle Lymphdrainage etc. ist eine ärztliche Verordnung nicht mehr zwingend erforderlich.
  • Sie erhalten eine schnellere Behandlung Ihrer Beschwerden durch Wegfall der Wartezeiten für einen Arzttermin.
  • Nach einem ausführlichen Gespräch und einer körperlichen Untersuchung sind wir berechtigt, Sie direkt am gleichen Tag zu behandeln. Daher planen wir 40 Minuten für den ersten Termin ein.
  • Sie hören keine lästigen Hinweise mehr auf das Budget (Richtgrößen) Ihres Arztes.

Sie kommen jedoch als Privatperson, die gesetzlichen Krankenkassen zahlen diese Behandlung nicht. Es gibt aber Zusatzversicherungen und private Versicherungen, bei denen Sie die Rechnung gegebenenfalls einreichen können. Auf politischer Ebene wird allerdings aktuell diskutiert, auch für Kassenpatienten den direct access einzuführen.

Damit wir Sie auch als Privatpatient schneller optimal behandeln können, bitten wir Sie, sich vorher über die Therapiearten zu informieren. Wenn Sie sich für eine besondere Therapieart interessieren, drucken Sie sich bitte die Aufklärungsbögen aus und lesen sich diese vor Behandlungsbeginn in Ruhe durch. So können wir Ihre Fragen zu Behandlungsbeginn schneller klären und Sie besser beraten, ob diese Therapieart die richtige für Sie ist.

Wenn Sie von Ihrem Arzt eine Verordnung erhalten haben, kommen Sie bitte direkt in unsere Praxis zur Vereinbarung eines Termins. Damit für die erste Behandlung alles optimal vorbereitet ist, bitten wir Sie, vor der Terminvergabe die Patienteninformation und den Anamnesebogen auszudrucken. Lesen Sie sich in Ruhe diese beiden Formulare zu Hause durch und füllen diese, soweit es Ihnen möglich ist, aus.

Mit den ausgefüllten Formularen, Ihrem ärztlichen Rezept und allen relevanten OP-/Entlassungs-/MRT-/Röntgen-Berichten kommen Sie bitte persönlich zu uns in die Praxis. So bleibt für Ihre Behandlung mehr Zeit. Wir nehmen Ihre Daten auf, besprechen mit Ihnen mögliche Korrekturen bei fehlerhaften Rezepten und Sie klären in Ruhe Ihre Fragen mit uns.

Rezepte von gesetzlichen Versicherten

Wir sind außerdem vor der ersten Behandlung verpflichtet zu überprüfen, ob das Rezept den Vorschriften der Heilmittel-Richtlinien entspricht. Wenn auf dem Rezept Fehler sind, müssen diese vom Arzt vor Behandlungsbeginn korrigiert werden. Nur bei richtig ausgestellten Rezepten vergeben wir Termine, da wir sonst nicht über die Krankenkasse abrechnen dürfen Siehe Seite 8: Wie muss ein Rezept richtig ausgestellt sein?

Rezepte von privaten Versicherten

Bei Privatbehandlungen klären wir Sie vor Behandlungsbeginn über das Honorar, Doppelbehandlungen sowie die Behandlungsart auf. Damit wir die Behandlungszeiten und -arten optimal planen und vorbereiten können, ist auch hier ein vorzeitiges Einreichen des Privatrezeptes sinnvoll.

Ein nachträgliches Einreichen des Rezeptes bedeutet einen Mehraufwand an Organisation und stört den Behandlungsablauf erheblich. Bei der eventuell sogar nachträglichen Ausstellung des Rezeptes achten Sie bitte unbedingt darauf, dass der Arzt das Rezeptdatum vor dem ersten Behandlungstag einsetzt. Außerdem muss das darauf genannte Heilmittel der bisher durchgeführten Behandlungstechnik entsprechen. Ansonsten erhalten Sie keinen Ersatz durch Ihre Versicherung. Wir dürfen unsere Rechnung nicht Ihrem nachgereichten Rezept anpassen, sondern nur nach durchgeführten Behandlungstechniken abrechnen

Wenn Sie nicht die Möglichkeit haben, vorab zur Terminvereinbarung persönlich zu erscheinen, bitten wir Sie, vorhandene Rezepte sowie die ausgefüllte Patienteninformation abzufotografieren oder zu scannen und uns diese per Fax zu schicken. Nach Erhalt können wir mit Ihnen die Termine dann auch per E-Mail vereinbaren. Zu dem ersten Behandlungstermin bringen Sie dann bitte den ausgefüllten Anamnesebogen sowie etwaige Röntgen-, OP- und Entlassungsberichte mit.

So sind wir schon bei der ersten Behandlung perfekt auf Sie vorbereitet. Der Fokus liegt auf Ihren gesundheitlichen Beschwerden und nicht auf Verwaltungstätigkeiten.

Um Ihnen Wartezeiten zu ersparen, arbeiten wir in unserer Praxis ausschließlich nach Terminvergabe. Da wir Menschen mit Beschwerden behandeln und von den gesetzlichen Krankenkassen „Regelbehandlungszeiten“ und keine festen Behandlungszeiten bezahlt bekommen, kann es auch mal zu ein paar Minuten Verspätung kommen. Bitte kommen Sie trotzdem immer pünktlich, da wir den vereinbarten Termin für Sie freihalten. Wenn Sie Ihren Termin nicht einhalten können, bitten wir um rechtzeitige Absage (mindestens 24 Stunden vor dem vereinbarten Termin).

Wir geben uns bei jedem Patienten sehr viel Mühe, die für ihn optimalen Termine zu finden. Wenn dies nicht sofort umzusetzen ist, tragen wir Sie in unsere Warteliste ein. So können wir Sie bei frei werdenden Terminen sofort benachrichtigen.

Ja, bei uns bleiben Sie nach Möglichkeit bei einem Therapeuten. Den ersten Termin haben Sie zunächst bei der Praxisinhaberin, Yvonne Bouchette, da dies gesetzlich vorgeschrieben ist. Danach ist es uns ein großes Anliegen, dass Sie bei einem Therapeuten für Ihre gesamte Behandlung bleiben. Das ist für eine optimal verlaufende Therapieeinheit sogar sehr wichtig! Manchmal ist es jedoch schwierig, Termine immer beim gleichen Therapeuten zu finden. Dies kann mehrere Ursachen haben:

  • Ihre eigene freie Zeit stimmt nicht mit den Arbeitszeiten eines Therapeuten überein.
  • Sie erhalten unterschiedliche Behandlungstechniken und benötigen daher unterschiedliche Therapeuten.
  • Ihr Urlaub oder eine Krankheit liegen ungünstig verglichen mit den Zeiten Ihres Therapeuten.
  • Sie haben wechselnde Arbeitszeiten wie etwa Schichtdienst.
  • Der volle Terminplan der Praxis lässt wenig Flexibilität zu. Leider ist auch unsere Praxis vom bereits in den Medien zitierten Therapeutenmangel betroffen. Eine Verbesserung durch höhere Bezahlung der Therapie und das Zugeständnis längerer Behandlungszeiten könnten daran einiges verbessern. > Link Bundespatientenbeauftragen

Aber auch ganz wichtig: Die „Chemie" zwischen Therapeut und Patient muss stimmen, da eine gute Kommunikation ein wichtiger Baustein einer erfolgreichen Behandlung ist. Sprechen Sie uns daher bitte jederzeit an, wenn Sie von einem unserer Therapeuten nicht behandelt werden möchten.

Je nach Verordnung leichte Kleidung, damit Sie bei aktiven Übungen ausreichend Bewegungsfreiheit haben. Der Rest wird von uns gestellt. Sie erhalten ein eigenes Laken während der Behandlung. Ihr Laken wird in einer Plastiktüte aus hygienischen Gründen in einem Fach gelagert. Somit stehen Ihr Tuch nicht mit einem anderen Tuch in Kontakt. Übrigens: Die Krankenkassen schreiben vor, dass Sie nie Ihr eigenes Handtuch zu einer physiotherapeutischen Behandlung mitbringen müssen! Ausnahmen: Bei einer Verordnung über Lymphdrainage mit Kompression kann ein Lymphdrainage-Set notwendig werden. Das wird vom Arzt verordnet, in der Apotheke besorgt und zur Therapie mitgebracht.

Bei jedem vereinbartem Termin zur Behandlung wird eine Unterschrift je Verordnung fällig. Bitte leisten Sie in keinem Fall Unterschriften für Behandlungen, die in der Zukunft liegen und noch nicht stattgefunden haben oder leisten Sie blanko keine Unterschriften in der Anzahl der verordneten Therapien. Praxen, die das von Ihnen verlangen, handeln unseriös.

Grundsätzlich muss jeder Patient unmittelbar im Anschluss an die empfangene Behandlung diese durch eine Unterschrift bestätigen. Ist der Patient hierzu nicht in der Lage, darf ein Angehöriger bzw. ein Pflegebetreuer für den Patienten im Auftrag unterschreiben. Es besteht außerdem die Möglichkeit, bei der Krankenkasse eine Ausnahmeregelung zu beantragen. Die schriftliche Ausnahmeregelung muss vor dem betreffenden Behandlungsbeginn vorliegen.

Kinder ab dem 15. Lebensjahr dürfen die Behandlungen sowie die Patienteninformation selbst mit ihrer eigenen Unterschrift bestätigen. Sind die Kinder jünger, muss die Behandlungsbestätigung jedes Mal durch einen Erziehungsberechtigten erfolgen.

Sie können bei der gesetzlichen Krankenkasse eine Ausnahmeregelung beantragen, wenn Sie Ihre Kinder z. B. nicht zu jeder Behandlung begleiten können. Die schriftliche Ausnahmeregelung muss vor dem ersten Behandlungstermin vorliegen.

Wenn Sie privat versichert sind, erhalten Sie in unserer Praxis ein Formular, mit dem Sie bestätigen, dass Ihr Kind trotz Nichtgeschäftsfähigkeit die Behandlung per Unterschrift bestätigen darf.

News

13.01.2021

Aktuelle Verhaltensregeln für die Behandlung in unserer Praxis aufgrund des Coronavirus

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26.11.2020

Aktualisierte Verhaltensregeln in therapeutischen Praxen in Corona-Zeiten

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